
Gemeinschaftsgrundschule Witterschlick.
Nach einem über einjährigen Entwicklungsprozess war es am 17. Juni 2026 endlich so weit: Das Kollegium der Grundschule konnte sein neues Leitbild mit hundertprozentiger Zustimmung beschließen. Ein echter Meilenstein, der sich nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch wirklich sehen lassen kann. Denn was entstanden ist, ist weit mehr als ein fertiges Dokument: Es ist die neue DNA der Schule, es ist sowohl eine Selbstverpflichtung als auch eine Vision für die Zukunft der Schule – gemeinsam entwickelt von Erwachsenen und den Grundschulkindern.
Der Leitbildprozess begann mit einem hybriden Termin, bei dem sich unsere Akademieleitung Thomas Ahnfeld digital nach Nordrhein-Westfalen zuschaltete, um sich vom gesamten Kollegium zunächst einen verbindlichen Auftrag für sich und die Steuergruppe einzuholen. Im Laufe des Jahres wurde das Leitbild durch regelmäßige Online-Termine entwickelt und erst am Ende im Rahmen eines pädagogischen Tages in Präsenz beschlossen. Für gewöhnlich erfolgt dies andersherum, doch Thomas war sich sicher, dass auch dieser ungewöhnliche Weg erfolgreich sein kann:
„Aufgrund der Offenheit und Unterstützung des Kollegiums konnten wir ganz viel ausprobieren. Das hat uns dazu beflügelt, zahlreiche neue Wege zu gehen und einen ganz individuellen Prozess zu gestalten. Ohne das außergewöhnliche Engagement der Steuergruppe wäre das aber nicht möglich gewesen. Nun spricht der volle Erfolg für uns alle.“
Von Beginn an wurde konsequent nach dem „Konsent-Verfahren“ gearbeitet: Nicht die Mehrheit, sondern von allen Beteiligten getragene Lösungen standen zu jeder Zeit im Vordergrund. Unterschiedliche Perspektiven wurden gehört, Einwände ernst genommen und gemeinsam weitergedacht. Die abschließende Entscheidung über die visuelle Gestaltung des Leitbildes erfolgte sogar über ein mehrstufiges Präferenz- und Akzeptanzverfahren, das nicht nur Meinungen sichtbar machte, sondern vor allem die Mittragbarkeit der Entscheidung sicherstellte.
